Datenschutzerklärung
Meldeportal für Arten
Diese Datenschutzerklärung gilt für das Meldeportal für Arten des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) bei Eingaben über das Meldeportal und ist insoweit eine hierauf zugeschnittene Datenschutzerklärung. Allgemeine Hinweise zum Umgang mit personenbezogenen Daten durch das HLNUG erhalten Sie über https://www.hlnug.de/service/datenschutz.html.
A. Verantwortlicher
Herr Prof. Dr. Thomas Schmid
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
Rheingaustraße 186
65203 Wiesbaden
Tel.: 0611-6939-0
E-Mail: poststelle[at]hlnug.hessen.de
B. Behördliche Datenschutzbeauftragte
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
Rheingaustraße 186
65203 Wiesbaden
Tel.: 0611-6939-520
E-Mail: datenschutz[at]hlnug.hessen.de
C. Art und Umfang der Datenverarbeitung
Wenn Sie das Meldeportal nutzen, werden personenbezogene Daten verarbeitet. Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben. Die betroffene Person ist nicht verpflichtet, die personenbezogenen Daten bereitzustellen. Ohne Bereitstellung der Daten ist allerdings keine Meldung möglich.
Der Umfang der Datenverarbeitung ist abhängig davon, welche Angaben Sie bei dem Kontaktformular machen.
Folgende Arten von personenbezogenen Daten können betroffen sein:
Vorname, Nachname
Adresse
E-Mail-Adresse
Telefonnummer
Angaben zum Fundort als Standortdaten
Bilder, Ton- oder Videonachweis
D. Zweck und Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung durch das HLNUG ist Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO i.V.m. § 3 HDSIG, die Verarbeitung personenbezogener Daten durch eine öffentliche Stelle zur Erfüllung der nach § 2 Gesetz zur Errichtung des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie in der Zuständigkeit des Verantwortlichen liegenden Aufgabe.
Die im öffentlichen Interesse liegende Datenverarbeitung ergibt sich spezialgesetzlich unter anderem aus folgenden Vorschriften:
Die Datenverarbeitung ermöglicht die Durchführung der Dokumentation der Verbreitung sowie das Monitoring gemäß Art. 14 Verordnung (EU) Nr. 1143/2024 zur Erfüllung des oben genannten Zwecks.
Darüber hinaus dient die Datenverarbeitung nach § 40 a BNatSchG der Eindämmung invasiver Arten, der Gefahrenabwehr sowie dem Schutz der heimischen Biodiversität und stellt damit eine öffentliche Aufgaben nach Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO i.V.m. dar. Dazu werden die Daten durch das HLNUG verarbeitet und datenschutzsparsam an die zuständige Behörde weitergegeben.
Darüber hinaus werden Monitioringpflichten resultierend aus der FFH-Richtlinie erfüllt.
Soweit freiwillige Angaben gemacht werden, ist die Verarbeitung personenbezogener Daten nach Art. 6 Abs. 1 a DSGVO zulässig. Dieses gilt zum Beispiel für personenbezogene Daten, die auf dem Bildnachweis wahrnehmbar sind. Es wird empfohlen Ihre Angaben bereits datenschutzsparsam zu machen, um nicht in eine ungewollte Verarbeitung durch das HLNUG zu kommen. Hierzu folgender Hinweis:
Wir möchten Sie damit darauf hinweisen, lediglich solche Dateien hochzuladen und uns zur Verfügung zu stellen, die keinen Personenbezug in Form von fremden Personen, personenbezogenen Unterlagen, Stimmen etc. – auch im Hintergrund – aufweisen. Es findet keine Aussonderung unsererseits statt, so dass es Ihrem Verantwortungsbereich obliegt hierfür Rechnung zu tragen. Falls uns trotzdem Dateien mit Personenbezug versendet werden, gehen wir wie beschrieben von einem Vorliegen einer Einwilligung der betroffenen Personen diesbezüglich aus.
E. Weitergabe der personenbezogenen Daten
Eine Weitergabe innerhalb der Landesverwaltung (z.B. gegenüber dem Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat (HMLU), den Regierungspräsidien und dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH)) findet ausschließlich im Rahmen des oben genannten Zwecks und der dazugehörigen Rechtsgrundlage statt. Dies ist beispielsweise für den Vollzug gemäß § 1 Nr. 4 Verordnung über die Zuständigkeiten für den Vollzug des Naturschutzrechts bei der Umsetzung von Maßnahmen der Fall oder bei den gesetzlich meldepflichtigen Daten beim Monitoring nach Verordnung (EU) Nr. 1143/2024 der Fall.
Eine Weitergabe gegenüber Dritten findet ausschließlich in anonymisierter Form als aggregierter Datensatz statt, sodass anhand der Daten keine Identifikation einer natürlichen Person mehr möglich ist.
F. Löschung und Aufbewahrung
Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.
G. Betroffenenrechte
Sie haben gemäß Art. 15 DSGVO das Recht jederzeit Auskunft zu verlangen, welche personenbezogenen Daten beim HLNUG über Sie verarbeitet werden.
Sie können deren Berichtigung nach Art. 16 DSGVO verlangen, wenn diese unrichtig oder unvollständig sein sollten und nicht § 24 Abs. 2 S. 1 oder § 25 Abs. 3 HDSIG einschlägig ist.
Darüber hinaus steht Ihnen das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO zu, soweit einer der Gründe des Art. 17 Abs. 1 a) bis f) zutrifft und nicht eine Ausnahme nach Art. 17 Abs. 3 a) bis e) DSGVO oder § 34 HDSIG einschlägig ist.
Sie können weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen verlangen, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt wird, soweit einer der in Art. 18 Abs. 1 a) bis d) geregelten Fälle gegeben und nicht § 24 Abs. 2 S. 1 oder § 25 Abs. 4 HDSIG einschlägig ist.
Sie haben das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO, soweit § 25 Abs. 4 HDSIG nicht einschlägig ist und die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder die in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt nach Art. 20 Abs. 3 S. 2 DSGVO.
Sie können aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten Widerspruch nach Art. 21 DSGVO einlegen, soweit nicht Art. 21 Abs. 1 S. 2 DSGVO, § 24 Abs. 2 S. 1, § 25 Abs. 4 oder § 35 HDSIG einschlägig ist. Diese personenbezogenen Daten werden dann nicht mehr verarbeitet, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen. Diese müssen Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung muss der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dienen.
Wenn Sie der Auffassung sind, dass Sie bei der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten in Ihren Rechten verletzt worden sind, können Sie sich mit einer Beschwerde an den Hessischen Datenschutzbeauftragten als Aufsichtsbehörde wenden. Die Aufsichtsbehörde unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und die Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden
Tel: 0611 1408-0
poststelle@datenschutz.hessen.de
(Stand April 2026)